17. Begegnungsfest zum Antirassismustag in Marl

Motto am 23. März 2011: „Prima Klima!?“

In Zusammenarbeit mit der Christlich-Islamischen Arbeitsgemeinschaft, dem Marler Weltzentrum, der Musikschule Marl, der Stadt Marl und den Schulen veranstaltet die Martin-Luther-King-Schule am Mittwoch 23. März 2011 das alljährliche Begegnungsfest zum Antirassismustag der UNO.
Dabei geht es nicht um eine theoretische Aufarbeitung von Rassismus. Uns liegt vor allem daran, dass einander fremde Kinder gemeinsam etwas Attraktives erleben. Denn Angst vor Fremdsein und Mangel an Gemeinsamkeit ist als eine Ursache von Gewalt und Rassismus anzusehen.

Deshalb bitten wir Sie, schon bei der Vorbereitung auf dieses Begegnungsfest Ihre Schüler und Schülerinnen auf den Sinn und die Idee dieses Tages einzustimmen.

Das Wort „Klimawandel“ ist seit längerer Zeit in aller Munde. Viele sind der Meinung, dass die jüngsten Katastrophen in Australien und Brasilien eine Folge dieses Klimawandels sind. Möglicherweise ist auch unser kalter und schneereicher Winter ein Zeichen dafür. Gibt es Möglichkeiten, selber etwas dagegen zu tun? Können wir für „Prima Klima“ sorgen? Als Vorbereitung auf dieses Thema bietet das Weltzentrum im Marler Rathaus eine Ausstellung zum Thema „Klima der Gerechtigkeit“ an. (Päd. Begleitmaterial ist den Schulen zugemailt worden.)
Das Klima spielt aber auch im Verhalten zwischen den Menschen eine wichtige Rolle. Gerade Kinder und Jugendliche werden schnell von Mitschülern ausgegrenzt, werden zu Tätern oder/und Opfern von Mobbing. Es gibt immer wieder den Drang, sich von anderen abzugrenzen, einfach nur, weil sie anders und fremd sind.
Das Begegnungsfest soll bei der Erfahrung helfen, mutig zu sein und andere Menschen zu akzeptieren, so wie sie sind. Dazu gehört: Sich auf den anderen einlassen, neugierig sein in positivem Sinn auf Fremdheit. Was kann ich davon für mich gewinnen, ohne auf Kosten von anderen zu leben? Was kann ich dem anderen geben? In Spiel, Sport, Kochen, Musik und anderen Aktivitäten sollen Ängste vor Fremdem abgebaut und positive Gemeinschaftsgefühle verstärkt werden. Wir wollen für ein „Prima Klima“ sorgen.
Im Sinne von Martin Luther King wollen wir Mut zeigen für ein Miteinander und gegen Rassismus und Diskriminierung eintreten.