Gemeinsam geht alles besser!
MARL. Hier wurde türkische Pizza zubereitet, dort schnipselten Schüler Paprika und Gurken in kleine Stücke. Woanders bastelten Mädchen und Jungen Traumfänger, wieder andere brachten ihre Träume mit bunten Farben zu Papier. Überall war etwas los – wie immer beim Antirassismustag an der Martin- Luther-King-Schule.


Zum 19. Mal fand das Begegnungsfest in diesem Jahr statt. Wieder kamen weit mehr als 300 Schülerinnen und Schüler aus allen weiterführenden Schulen Marls nach Hüls, um dort gemeinsam einen tollen und abwechslungsreichen Tag zu verbringen. In verschiedenen Gruppen sollten sie gemeinsame Projekte durchführen, Tanz-Choreographien einstudieren, malen, basteln, spielen und mehr. Alles stand unter dem Motto: „Hab’ einen Traum“. Die Kinder und Jugendlichen wurden in den Gruppen bunt gemischt. Da arbeitete ein Gymnasiast neben einem Förderschüler, dort half ein Real- einem Hauptschüler und umgekehrt – genau dies war das Ziel der Veranstaltung. „Die Kinder sollen lernen, aufeinander zuzugehen, sich gegenseitig zu unterstützen, gemeinsam etwas Neues oder Ungewohntes zu machen“, so Klaus-Dieter Hein vom Organisationsteam. Um die Großveranstaltung durchführen zu können, waren viele ehrenamtliche Helfer im Einsatz. 

Zum Schluss wurden im Forum der Gesamtschule die einzelnen Projekte präsentiert.
Geplant war auch eine Pflanzaktion. Hinter der Schule sollte ein Abrahamsbaum – eine Zeder – als Zeichen des Friedens gesetzt werden. Eigentlich war das bereits beim letzten Antirassismustag erfolgt. Doch der Baum fasste nicht richtig Fuß, ging letztlich ein. Gestern sollte ein weiterer Versuch erfolgen. Klaus-Dieter Hein: „Angesichts der Witterung haben wir uns entschieden, die Aktion zu verschieben.“ Der neue Abrahamsbaum soll nun im nächsten Monat – am Dienstag, 16. April – an der Schule gesetzt werden. Hein: „Wir hoffen, dass es dann wärmer ist.“ (
MZ vom 13. März 2013)