Mit einem letzten Ball müssen sie die Kiste noch treffen, dann hat auch die 5c die Aufgabe „Lokomotive“ bewältigt. Die anderen Klassen haben es schon geschafft und bauen um sie herum schon langsam ab. Das stört die Klasse nicht, sie kämpfen weiter. Leif wirft erneut und wird lauthals von seinen Mitschülerinnen und Mitschülern angefeuert. Leider daneben. Nina ist die nächste in der Reihe und macht sich schon bereit.

Das Wurfspiel „Lokomotive“, bei dem die Kinder mit den anderen Klassen um die Wette mit einem Tennisball in einen Kasten treffen müssen, war nur eine Disziplin, die es beim jährlichen Sportfest der Martin-Luther-King-Schule am vergangenen Freitag auf dem Sportplatz des TUS 05 zu bewältigen gab. Neben klassischen Leichtathletik-Disziplinen, wie Weitsprung, Schlagball oder einem Ausdauerlauf mussten die Schülerinnen und Schüler der fünften bis neunten Klassen auch bei der Schubkarrenstaffel antreten. Somit kam es beim Sportfest nicht nur auf Schnelligkeit oder die beste Weite beim Springen an, sondern auch der Zusammenhalt und die Kooperation im Team waren wichtig. Eine Schubkarre zu zweit zu schieben - jeder an einem Griff - ist gar nicht mal so einfach.

Ganz besonders guten Teamgeist bewies die Klasse 5c auf jeden Fall. Unbeeindruckt davon, dass die Parallelklassen schon langsam abbauten und sich auf den Weg zur Siegerehrung machten, feuerten sie sich an, bis Hanan den letzten Ball versenkte. Unter großem Jubel wurde sie von ihrer Klasse gefeiert. Und auch wenn die 5c in ihrem Jahrgang nicht den ersten Platz holte, waren sie sich, wie viele andere Schülerinnen und Schüler einig, dass es sein besonderer Tag für sie war.

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