Viele Schüler vor der Berufsentscheidung fragen sich: Was sind meine Stärken? Welche Fähigkeiten habe ich? In welchem Bereich möchte ich später arbeiten?

 

Der Übergang von der Schule in den Beruf oder in das Studium setzen voraus, dass Schülerinnen und Schüler eine Antwort auf diese Fragen geben können.

Neben dem Wissen sind auch soziale Kompetenzen gefragt. Wie nehme ich Kontakt zu einem Betrieb auf? Was erwartet mich bei einem Eignungstest? Wie verhalte ich mich im Bewerbungsgespräch? Die Schülerinnen und Schüler sollen auch in diesen Fragen Antworten bekommen und Sicherheit entwickeln.

 

Im Sinne dieser Anforderungen werden die Schülerinnen und Schüler vom 5. bis zum 13. Jahrgang bei der Studien- und Berufsorientierung unterstützt und hinsichtlich ihrer Schullaufbahn intensiv beraten. Wir möchten unsere Schülerinnen und Schüler dazu befähigen, sich eigenverantwortlich und zielorientiert mit Fragen der eigenen Zukunft und damit auch ihrer Studien- und Berufswahl auseinanderzusetzen.

Dies erfordert aus unserer Sicht, dass die Schüler sich im Rahmen der Berufs- und Studienorientierung umfassend informieren aber auch praktische Erfahrungen sammeln können, um sich für einen Beruf oder ein Studium zu entscheiden.

Seit dem Schuljahr 2014/2015 gehören wir zu den KAoA-Schulen. KAoA steht für Kein Abschluss ohne Anschluss. Die Landesregierung Nordrhein-Westfalen beabsichtigt nicht zuletzt auch wegen der positiven Erfahrungen mit den Berufsorientierungsangeboten an den Gesamtschulen durch diese Initiative Schülerinnen und Schüler auf dem Weg in Beruf und Studium konkrete Hilfen an die Hand zu geben und den Prozess der Berufsfindung dadurch qualifiziert zu begleiten. Die vorgesehenen Maßnahmen bauen auf einander auf und wurden als weitere Bausteine in unser bestehendes Konzept integriert.

Ein besonderes Augenmerk legen wir auf die Begleitung unserer Inklusionsschüler. Über die bestehenden Angebote hinaus werden diese unter Berücksichtigung des festgestellten Förderbedarfs von den Förderschullehrern zielgerichtet begleitet. Im letzten Schuljahr gibt es hier dann auch eine enge Abstimmung mit den Fachdiensten der Arbeitsagentur.

Alle Maßnahmen werden von den Stubos in enger Zusammenarbeit mit den Klassen- und Beratungslehrern koordiniert. Das Berufsorientierungsbüro ist dabei für die Schüler eine wichtige und häufig genutzte Anlaufstelle. Von hier aus werden seit dem Schuljahr 2009/10 die verschiedenen Angebote und Maßnahmen koordiniert.