Die schulischen Rahmenbedingungen für ein Qualitätsmanagement an Schulen sind sehr unterschiedlich. Denn die Erwartungen, die Schüler*innen, Eltern, interne und externe Partner, die Schulaufsicht oder spätere Arbeitsgeber an eine Schule stellen sind vielfältig. Auch lassen sich die Rahmenbedingungen, unter denen die Qualitätsansprüche erfüllt werden müssen, von Schulseite oft nicht verändern: darunter fallen personelle und finanzielle Ressourcen ebenso wie strukturelle und räumliche Voraussetzungen. Hierbei spielen Schulart, Region und individuelle Voraussetzungen der Schüler*innen eine entscheidende Rolle.

Die Martin-Luther-King-Schule bereitet die Arbeitnehmer*innen von Morgen auf den Wettbewerb bzw. Arbeitsmarkt vor. Hierfür ist es zwingend notwendig, die Qualitätsziele unserer Schule immer wieder aufs Neue zu prüfen und anzupassen. Evaluation und Entwicklung müssen in diesem Qualitätssystem aufeinander abgestimmt werden. Das Qualitätsmanagement ist ein immerwährender Kreislauf, in dem vorab definierte Ziele und Visionen, je nach Schulcharakter bzw. je nach Rahmenvorgaben durch die Bildungsstandards, die Basis bilden. Es können auch einzelnen Projekte parallel laufen.

Wichtig ist uns die Partizipation und Mitgestaltung aller am Schulleben Beteiligten bei der Qualitätsentwicklung unserer Schule.

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Ein gutes schulisches Qualitätsmanagement erleichtert die Qualitätssicherung und die systematische Unterrichtsentwicklung und bringt dadurch Vorteile für Lehrer* innen und Schüler*innen.

Durch Bündelung und klare Strukturen werden der Arbeitsaufwand verringert und Ressourcen effizient genutzt. Durch effektive Strukturen und Prozesse, wie z.B. die fachlichen Beratungsstunden und regelmäßigen Übergabekonferenzen, schaffen wir ein gemeinschaftliches Verständnis für die systematische Unterrichtsentwicklung an unserer Schule und verbessern zunehmend die Lehr- und Lernprozesse. Das führt zur Steigerung von Schüler*innenleistungen. Ebenso führt die Teamarbeit zur Steigerung unserer Professionalität und zur Entlastung aller Beteiligten.

Die bereits oben erwähnten Übergabekonferenzen finden regelmäßig am Ende und zu Anfang eines jeden Schuljahres statt. Sie dienen nicht nur der Übergabe der vorhandenen Materialien und Unterrichtssequenzen sondern auch der qualitativen Überarbeitung. Hierzu wird per Tagesordnung geregelt, dass anhand von Beobachtungen im Unterricht, Auswertung der Unterrichtsergebnisse und Durchsicht der LAPs eine Rückmeldung erfolgt und gemeinsam mit dem übernehmenden Jahrgang sinnvolle Änderungen vorgenommen werden. Selbstverständlich unterliegt auch der Ablauf bzw. die Organisation der Übergabekonferenz einer systematischen Überprüfung. Als Instrumente sind zuletzt die externe Beobachtung und Feedbackbögen eingesetzt worden.

Die Qualitätssicherung und -entwicklung ist ein langfristiger Prozess, der nur mit Unterstützung der gesamten Schulgemeinschaft gelingen kann. An unserer Schule ist die Weiterentwicklung des Unterrichts eine Gemeinschaftsaufgabe aller am Schulleben Beteiligten.