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Die Arbeitsform des KBCs als schulnahe Jugendarbeit im Stadtteil

Das „Kunterbunte Chamäleon“ ist Bestandteil der „Offenen Jugendarbeit“ im Stadtteil Hüls-Lenkerbeck. Es ist eine Form schulnaher Jugendarbeit der Diakonie, das seinen Sitz an der Martin-Luther-King-Schule hat. Das KBC arbeitet als Institution der Jugendarbeit in der Schule und unterstützt die Martin-Luther-King-Schule bei ihren pädagogischen Aktivitäten.

Das „Kunterbunte Chamäleon“ arbeitet zurzeit mit den Jugendlichen in den folgenden Formen:

  • regelmäßig stattfindende Kursangebote, besonders im kulturellen oder medialen Bereich,
  • sportliche Aktivitäten,
  • Ferienfreizeiten,
  • kostenlose Nachhilfeangebote,
  • Durchführung/Teilnahme an Wettbewerben
  • Zusammenarbeit und Unterstützung der SV-Arbeit der Martin-Luther-King-Schule.

Das „Kunterbunte Chamäleon“ fördert die Arbeit mit Ehrenamtlichen. Jugendliche gestalten dabei die Aktivitäten des KBCs wesentlich mit.

Die Ziele des KBCs zur sozialen Integration junger Menschen

Das „Kunterbunte Chamäleon“ verfolgt folgende Ziele:

  • Die soziale Integration instabiler und desorientierter Kinder und Jugendlicher wird unterstützt.
  • Kinder, Jugendliche und Familien mit Migrationshintergrund erhalten bei ihrer Integration in die Mehrheitsgesellschaft Angebote zur Hilfe.
  • Die Förderung der interkulturellen und interreligiösen Verständigung zwischen den Jugendlichen ist eine Querschnittsaufgabe des KBCs.
  • Gruppenarbeit und Kursangebote, ebenso wie Bildungsmaßnahmen stärken das Selbstwertverhalten von Kindern und Jugendlichen.
  • Das Aggressionsverhalten der Jugendlichen im Stadtteil soll durch die geplanten Maßnahmen reduziert werden, das Abgleiten in kriminelle Handlungsweisen verhindert werden.
  • Das Projektangebot leistet Präventionsarbeit in den Bereichen Gesundheit, Fitness, Umwelt und Drogenmissbrauch.
  • Durch die Durchführung von Kursen zur Erweiterung kultureller und sozialer Kompetenzen wird das kulturelle Gemeinschaftsleben im Stadtteil gefördert.
  • Die Partizipation Jugendlicher wird durch die Einrichtung einer Schülergruppe unterstützt. Diese so genannte KBC-Gruppe arbeitet ehrenamtlich.

Die Zielgruppe im Stadtteil Hüls

Zielgruppe dieser Jugendarbeit sind alle Jugendlichen der Stadt Marl, insbesondere die Jugendlichen des Stadtteils Marl Hüls-Lenkerbeck und der Martin-Luther-King-Schule.

Die Umsetzung der Arbeit im Jugendkulturzentrum

Im „Kunterbunten Chamäleon“ arbeitet eine sozialpädagogisch qualifizierte Fachkraft der Diakonie, die in Zusammenarbeit mit Honorarkräften und Ehrenamtlichen die pädagogische Arbeit der Einrichtung sicherstellt. Um die Effizienz der Arbeit zu steigern, arbeiten diese mit allen im Stadtteil vertretenen Institutionen zusammen, die an der gesellschaftlichen Integration Jugendlicher mitwirken. Dieser Teil der Netzwerkarbeit ist maßgeblich für die Arbeit des Jugendkulturzentrums.

Die Fachkraft tauscht sich mit den anderen pädagogischen Fachkräften der Diakonie regelmäßig aus.

Für die Arbeit des „Kunterbunten Chamäleons“ stellt die Stadt Marl der Diakonie das ehemalige Lehrschwimmbecken und den „Garten der Kulturen“ auf dem Gelände der Martin-Luther-King-Schule zur Verfügung. Die Stadt Marl übernimmt hierfür die Betriebskosten und die Miete. Diese Räumlichkeiten des Jugendkulturzentrums sind der Sitz des „Kunterbunten Chamäleon“.

Die Struktur der Zusammenarbeit mit den Kooperationspartnern des KBC

Die inhaltliche Verantwortung für die Arbeit im KBC trägt die Diakonie. Zur Verwirklichung dieser Aufgaben und zur Steuerung der Einrichtung gibt er sich für seine Aktivitäten in Marl folgende Struktur und bildet die folgenden Gremien:

Die Schnittstelle zwischen Schule und KBC bildet die Steuergruppe KBC, die sich zwei Mal im Monat trifft und Absprachen zwischen Schule und KBC koordiniert. Zu Beginn eines Halbjahres legen die Gruppenmitglieder jeweils orientiert am Stundenplan die Termine für die Treffen fest.

Zur Steuergruppe gehören ein/e Vertreter/in der Schulleitung, der durch die Schule ernannte Koordinator, der SV-Lehrer, eine Mitarbeiterin des Stadtteilbüros Hüls-Süd und die Sozialarbeiterin des KBCs an. Je nach Bedarf und eventuell anstehenden Aktionen können weitere Vertreter des Kollegiums oder Jugendliche an den Sitzungen beratend teilnehmen.

Monatlich stattfindende Treffen der Ehrenamtlichen und der Honorarmitarbeiter dienen der Qualifizierung. Es werden Absprachen über die Angebote getroffen und die Arbeit weiterentwickelt.