Die Martin-Luther-King-Schule legt großen Wert auf die Durchführung von gemeinsamen Klassenfahrten, Wandertagen sowie außerschulischen Aktivitäten und Exkursionen, da sie darin eine besondere Bereicherung zur Umsetzung der Bildungs- und Erziehungsziele sieht. In Absprache mit der Elternschaft sowie auf der Grundlage rechtlicher und schulinterner Vorgaben planen die Klassen- und Kursleitungen gemeinsam mit den Kindern die jeweiligen Aktivitäten. Die pädagogischen Zielsetzungen orientieren sich hierbei an der Altersstruktur und dem sozialen Gefüge der Klasse. Mit zunehmendem Alter gewinnen fachliche Aspekte an Bedeutung bei der Gestaltung einer Fahrt.

Es ist unserer Schule ein besonderes Anliegen, dass kein Kind aufgrund mangelnder finanzieller Möglichkeiten ausgeschlossen werden muss. Ein formloser Antrag an den Förderverein sichert bei geringem Einkommen die Bezahlung. Darüber hinaus wird den Eltern die Möglichkeit zum „Ansparen“ eröffnet bzw. werden die Eltern bei der Beantragung von staatlichen Mitteln unterstützt. Die Schulkonferenz hat für die Klassenfahrten eine Kostenobergrenze festgelegt, die für alle bindend ist.

Verbindlich für alle Schüler*innen werden folgende Fahrten durchgeführt:

  • 3-tägige Kennenlernfahrt in Jahrgangsstufe 5, max. 100,00 €
  • 5-tägige Klassenfahrt in Jahrgangsstufe 7, max. 250,00 €
  • 5-tägige Klassenfahrt in Jahrgangsstufe 10, max. 350,00 €
  • Kursfahrten in der Oberstufe Q1

Die Kennenlernfahrt wird immer zu Beginn des zweiten Schulhalbjahres des fünften Jahrgangs durchgeführt. Während der gemeinsamen Unternehmungen verstärkt sich der Zusammenhalt der Kinder untereinander und das Vertrauen zu den Klassenleitungen wächst. In der Regel wird als Unterkunft die Jugendherberge in Haltern gewählt, so dass auch die Sozialpädagoginnen der Schule wechselweise an einzelnen Tagen die Kinder betreuen und erste Einzelkontakte knüpfen können.

Die Fahrten der siebten und zehnten Jahrgänge finden grundsätzlich zwei Wochen vor den Herbstferien statt. Durch die Festlegung des Termins erhalten die Lehrer/innen Planungssicherheit und können frühzeitig interessante Ziele buchen.

In der Regel entscheiden sich die Jahrgänge 7 für Orte, die Natur- oder Sporterlebnisse ermöglichen. Kulturell oder politisch interessante und bedeutende Orte oder Städte werden zumeist als Ziele der Abschlussfahrt gewählt; so entscheiden sich regelmäßig Klassen im Rahmen der Abschlussfahrt zum Besuch von Gedenkstätten.

Bei diesen sowie auch den übrigen Fahrten finden Vor- und Nachbereitungen in den Klassenstunden oder auch teilweise an extra beantragten Projekttagen statt. Die Ergebnisse solcher Aktivitäten oder Tage werden innerhalb sowie außerhalb der Schule präsentiert.

Die verbindlichen Fahrten in der Oberstufe werden seitens der Kurse gemeinsam geplant. Hier wird das Reiseziel jeweils durch die Art des Kurses vorgegeben. So fährt der Spanischkurs beispielsweise nach Malaga oder der Lateinkurs nach Rom.

Fakultativ werden in der Martin-Luther-King-Schule folgende Fahrten angeboten:

  • Londonfahrt im 9. Jahrgang
  • Gedenkstättenfahrten
  • Skifahrt Q1

Schüler*innen können sich für die jährlich im neunten Jahrgang stattfindende Londonfahrt bewerben. Dieses schulische Angebot nutzen die Jugendlichen immer reichlich. Auch Kolleg*innen können sich zur freiwilligen Teilnahme anmelden. Zur Beaufsichtigung und Fahrtendurchführung sind eigens benannte Lehrer*innen betraut. So verbringt regelmäßig und ungezwungen ein Teil der Schulgemeine ein Wochenende in London.

Gedenkstättenfahrten werden regelmäßig, jedoch nicht in jährlichen Abständen durchgeführt. Diese orientieren sich immer an den jeweiligen Unterrichtsinhalten, dem Interesse der Schüler*innen sowie auch den Programmen, die von unterschied-

lichen politischen Institutionen angeboten werden. Gedenkstättenfahrten werden nur im zehnten Jahrgang oder in der Oberstufe durchgeführt.

Die Skifahrt steht allen Schüler*innen der Q1 offen; Anfänger sowie fortgeschrittene Skifahrer*innen können ihre Fähigkeiten in unterschiedlichen Leistungsgruppen verbessern und festigen. Das Programm dieser siebentägigen Fahrt bezieht sich nicht nur auf sportmotorische Inhalte, sondern rückt auch umweltpolitische und klimatische Aspekte in den Blickpunkt.

Auf Antrag der Schülervertretung hat die Schulkonferenz beschlossen, dass jede  Klasse pro Halbjahr einen Wandertag durchführt. Dieser erwächst jeweils aus dem Unterrichtsgeschehen bzw. wird schon bei der Gestaltung von Unterrichtssequenzen mit eingeplant. So hat beispielsweise die Fachkonferenz Gesellschaftslehre über die Gremien festgelegt, dass im Jahrgang 7 ein Wandertag nach Xanten stattfindet oder im sechsten Jahrgang das Thema Müll in der Verbrennungsanlage Herten thematisiert wird.