Klassenlehrerprinzip / Klassenteams / Jahrgangsteams

An der MLKS hat jede Klasse zwei Klassenlehrer*innen, die die Schüler*innen 6 Jahre lang beraten und begleiten.

Die beiden Klassenlehrer*innen unterrichten möglichst viele Stunden und gleich mehrere Fächer in ihrer Klasse. Dadurch können feste Beziehungen zwischen Lehrenden und Lernenden entstehen, die unerlässlich für einen Lernerfolg sind. Auch fördert dies eine durch Vertrauen geprägte Lernatmosphäre. Nur durch diese intensive Zusammenarbeit können die hohen Ansprüche und Ziele einer Schule des gemeinsamen Lernens verwirklicht werden.

Alle Klassenlehrer*innen eines Jahrgangs bilden zusammen das Jahrgangsteam. Absprachen über den Unterricht, fachübergreifendes Arbeiten und pädagogisches Handeln sind in diesem Jahrgangsteam schnell möglich. Eine Konzentration der Kräfte gewährleistet Kontinuität und Stabilität in der fachlichen und pädagogischen Arbeit. Das Jahrgangsteam berät auf der Ebene des Jahrgangs über die fachliche und pädagogische Gestaltung der Bildungs- und Erziehungsarbeit. Das Lehrerteam wird ergänzt durch die an der Schule tätigen Sozialpädagogen, deren Arbeitsschwerpunkt insbesondere in der systemischen Beratung, der Einzelberatung, der Elternarbeit und der Pausengestaltung liegt.

Der Einsatz von Integrationshelfern wird bei Bedarf beantragt.

Zur organisatorischen Struktur

  1. Jeder Lehrer / jede Lehrerin ist einem Jahrgangsteam zugeordnet.
  2. Die Abteilungsleitung lädt zu regelmäßigen Teamsitzungen ein und nimmt daran teil.
  3. In den Teamsitzungen werden:
  • Erfahrungen ausgetauscht und pädagogische Fragen erörtert,
  • gemeinsame Absprachen zu allen Belangen des Jahrgangs getroffen,
  • die Jahrgangsarbeit organisiert,
  • Anträge für die Lehrerkonferenz formuliert,
  • Beschlüsse für die Lehrerkonferenz vorbereitet.

Handlungsschwerpunkte der Sonderpädagogen:

Auch wenn sich, wie oben beschrieben, die Klassenlehrer für alle Schüler gemeinsam verantwortlich fühlen, gehören zunächst festgelegte Handlungsfelder zum Arbeitsbereich der Sonderpädagogen. Dazu gehören:

Durchführung von AO-SF, Diagnostik, Bereitstellung von Fördermaterialien in Zusammenarbeit mit Regelschullehrer/innen, Zusammenarbeit mit anderen Institutionen (z. B. Jugendamt, Autismuszentren, Förderschulen, psychologische Beratungsstelle, abgebende und aufnehmende Schulen) und

Zusammenarbeit und Austausch über die Ikone.

Grundsätzlich werden alle durchgeführten Maßnahmen in der Teamstunde thematisiert. Hier versteht sich der Sonderpädagoge als Multiplikator sonderpädagogischer Kompetenzen.

Sozialpädagogen/innen

Ein wichtiger Arbeitsbereich der an der Schule arbeitenden Sozialpädagoginnen ist das „Soziale Kompetenztraining“. Dies ist als fester Bestandteil des Konzeptes verankert und wird schwerpunktmäßig in den Jahrgängen 5 und 6 durchgeführt. Nach einer Einführung übernimmt ein Klassenlehrer die Aufgabe.

Das soziale Kompetenztraining richtet sich grundsätzlich an alle Schulklassen und ist als präventive Maßnahme konzipiert

Außerdem verfügen Sie bereits über gute Kontakte zu außerschulischen Beratungsstellen, Jugendämtern und weiteren außerschulischen Institutionen der Stadt Marl.

Ein wichtiger Arbeitsbereich stellt die Pausengestaltung dar, insbesondere Angebote im „Powerraum“. Hier lernen die Schüler im Rahmen eines Kick-Box-Trainings mit aggressiven Emotionen umzugehen.