Die Ausbildung der Streitschlichter*innen ist ein fester Baustein unseres Schulprogramms. Dabei  erlernen die Schlichter*innen im Rahmen der Ausbildung wichtige Kompetenzen, die ihnen für ihr Zusammenleben in der Schule sowie für ihr späteres Berufs- und Privatleben von Nutzen sind, wie z.B. Neutralität, aktives Zuhören, Gesprächsführung, Einfühlungsvermögen, Teamfähigkeit etc..

In vielfältigen praktischen Übungen und Rollenspielen werden sie in der prozessorientierten Ausbildung auf ihre Schlichtungsarbeit in der Schule vorbereitet. Ein Modul ist der Besuch des Klettergartens, bei dem sich ganz hautnah und unmittelbar Teamfähigkeit und Einfühlungsvermögen erleben und trainieren lässt. Eine abschließende Einheit findet an zwei Tagen in der Jugendherberge statt, wo das Gelernte intensiv wiederholt und vertieft wird. Sie dient außerdem der Förderung des Gruppenzugehörigkeitsgefühls und somit der Stärkung des Selbstbewusstseins im Hinblick auf die zukünftige Aufgabe als Streitschlichter*in.

Nach der abgeschlossenen Ausbildung beginnen die Jugendlichen ab dem Ende des 8. Jahrgangs mit ihrer aktiven Arbeit:

In den Mittagsfreizeiten stehen sie jeweils zu zweit anderen Schüler*innen der Schule im Streitschlichterraum zur Verfügung, helfen ihnen Streit zu klären. Darüber hinaus sind die Streitschlichter*innen angehalten, sich während der Pausen und Freizeiten mit offenen Augen und Ohren auf dem Schulgelände zu bewegen und ggf. bei Streitigkeiten unterstützend einzugreifen.