Rituale und Regeln sind für die Schulkultur und damit für das miteinander Leben und Lernen ein stützender Rahmen. Sie geben Sicherheit und Halt, und im besten Fall unterstützen sie erfolgreiches Lernen. Regeln und Rituale einzuführen ist Bestandteil einer modernen Werteerziehung. Denn in ihnen spiegelt sich der Wertekonsens einer Schulgemeinschaft wieder und prägt auf diese Weise auch entscheidend die Schulkultur.

An der MLKS haben wir uns in allen Jahrgangsstufenteams auf einen Kanon von verbindlichen Regeln und Ritualen geeinigt. Es versteht sich von selbst, dass darüber hinaus auch weitere Regeln (Schulordnung, Schulgesetz…) Gültigkeit haben und / oder weitere Klassenregeln und ggf. auch Rituale eingeführt werden sollten. Um die Wirksamkeit zu gewährleisten, sollten in jedem Fall Absprachen getroffen, Transparenz geschaffen und eine konsequente Einhaltung sichergestellt werden.

Neben den abgesprochenen allgemeinen Regeln, haben die Jahrgangsstufen-Teams ihre Regeln am schwarzen Brett im Lehrerzimmer visualisiert.

Rituale für den Unterrichtsbeginn

Handzeichen/ Ruhezeichen (Klangschale)

Der/die Lehrer*in hebt die Hand als Ruhezeichen/ Klangschale. Konsequent und geduldig warten bis wirklich alle Schüler*innen ruhig sind.

5-Finger-Regel

5Finger

Rituale zur Strukturierung der Lernzeit

Helfersystem/ Lernberatung

Fragen können mit Hilfe einer Klammer angemeldet werden. Die Lehrperson hilft gezielt bei individuellen Schwierigkeiten und berät die Schüler*innen.

LernzeitAblauf

Rituale zur Unterstützung des Lernens

Sternstunden (s. Sternstunden)

In den Sternstunden wird die Aufmerksamkeit auf positives Verhalten und die Klassengemeinschaft gerichtet.

gelbe Karte/ rote Karte:

Bei einmaliger Unterrichtsstörung wird der Name des/der Schülers/in an der Tafel notiert (gelbe Karte). Bei nochmaliger Störung erhält der/die Schüler*in die „rote Karte“ und geht in den TOR-Raum (s. TOR-Raum).

TOR-Raum

  • Kinder, die gegen bestehende Regeln verstoßen und sich dadurch selbst entscheiden, den Unterricht zu verlassen
  • unkonzentrierte Kinder, Kinder, die nicht mehr in der Lage sind am Unterrichtsgeschehen aktiv mitzuarbeiten
  • ESE-Kinder und/oder Kinder, die unbedingt eine Auszeit, sprich „runterkommen“ müssen

Silentium am Dienstagnachmittag von 13:30 Uhr – 14:15 Uhr:

Hier müssen Schüler*innen Unterrichtsstoff nachholen, den sie durch eigenes Verschulden (Verspätung zum Unterricht) versäumt haben. Die Erziehungsberechtigten müssen vorher informiert werden.

Rituale zur Unterstützung der Klassenorganisation/ Beziehungen stärken

Klassendienste visualisieren

Logbuch nutzen

Klassenrat