Lernberatungstag

Der Lernberatungstag findet zwei Mal im Schuljahr statt. Der erste Termin liegt etwa zwei bis drei Wochen nach dem Ende des ersten Quartals, der zweite Termin liegt im 2. Halbjahr, etwa zwei bis drei Wochen nach Ende des 3. Quartals.

Beim Lernberatungstag lernen die Schüler*innen vorrangig, sich selbst zu reflektieren und eigenverantwortlich mit ihren Leistungen umzugehen. Somit geht es in dem Beratungsgespräch nicht nur darum, Schüler*innen und Eltern die Noten des Kindes mitzuteilen. Vielmehr findet in jedem Gespräch eine individuelle Beratung zwischen Schüler*innen, Eltern und Klassenlehrer*innen statt. Dabei schlagen alle Seiten Gesprächsthemen vor, über die beraten wird.

Ähnlich wie bei der Lernberatung, setzen sich die Schüler*innen im Vorfeld des Lernberatungstags mit ihren Leistungen und ihren Lernprozessen mit Hilfe eines strukturierten Beratungsbogens auseinander. Neben positiven Aspekten wie den eigenen Stärken oder der eigenen Entwicklung, notieren sie ihre letzte Note und die vermutete aktuelle Note sowie etwaige Gesprächsthemen.

Mit dem Schuljahr 2010/11 ist die Lernberatung durch die Klassenlehrer*innen mittels eines Konferenzbeschlusses systematisiert und vereinheitlicht worden.

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Logbuch

Im Logbuch wird ein systematisches Zusammenspiel von individueller Zielbestimmung und Auswertung im Unterricht angelegt. Ziele werden so formuliert, dass ein Schüler etwas tun muss, um sie zu erreichen. Kompetenzen oder Qualitätskriterien bilden den Maßstab für die Zielerreichung. In der regelmäßigen Auswertung werden nun zunächst Ergebnis und Arbeitsprozess geprüft und mit den selbstgestellten Zielen verglichen. Jeder einzelne kann sich hierbei seine Erfolge und seine Kompetenzentwicklung bewusst machen und damit seine Selbstwirksamkeitsüberzeugung stärken (vgl. Baumert et al 2006).

Seit einigen Jahren arbeitet die MLKS mit dem „Logbuch“, das alle Schüler*innen zu Beginn jeden Schuljahres ausgehändigt bekommen. Dieses hat verschiedene Funktionen:

  • es beinhaltet alle wichtigen Telefonnummern der Schule und des Elternhauses
  • Jahreskalender – mit allen wichtigen Terminen im gesamten Schuljahr
  • Mitteilungsheft – es dient als Sprachrohr zwischen Schule und Elternhaus
  • Aufgabenheft – die Schüler*innen notieren ihre Aufgaben für die Lernzeiten
  • Beratungsbogen – die Schüler*innen notieren die Inhalte der Beratungs-gespräche in der Lernberatung im Rahmen der Lernzeit.

Im Logbuch plant die/der Lernende fachliche und soziale Wochenziele. Darüber hinaus legt er täglich fest, welche Aufgaben er an diesem Tag in den Lernzeiten bearbeiten will. Vorgabe ist, dass er dabei aus allen drei bzw. vier Hauptfächern wöchentlich mindestens drei Aufgabenbereiche bearbeiten muss. Ohne das Logbuch würde das Lernzeitenmodell nicht funktionieren. Das Logbuch ist für die Schüler*innen ein ständiger Begleiter. Es ist das Werkzeug, das sie brauchen, um die Angebote der Lernzeit für sich zu strukturieren und ihr individuelles Lernen zu planen und zu dokumentieren. Gleichzeitig dient es als Hilfe für die Klassenlehrer*innen sowie für die Fachlehrer*innen mit zu verfolgen, wo die Schüler*in gerade steht, welche Lernfortschritte gemacht wurden, um individuell beraten und unterstützen zu können. Das Logbuch ist somit ein wichtiges Grundelement der Lernzeit.

 

Das Logbuch

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