Känguru-Wettbewerb

Schon seit vielen Jahren nimmt die Martin-Luther-King-Schule am Mathematik-Wettbewerb „Känguru der Mathematik“ teil. Mit insgesamt 6 Millionen Teilnehmern aus etwa 80 Ländern ist dieser  Multiuple-Choice-Wettbewerb einer der größten Mathematik-Wettbewerbe, der jedes Jahr an Schulen und in allen Jahrgangsstufen stattfindet.
Bereits Ende März mussten die ca. 80 interessierten Schülerinnen und Schüler der MLKS die rund 30 Aufgaben lösen. Vergangene Woche konnten dann die Jahrgangsbesten ausgezeichnet werden. Yves Rubow aus der 7b belegt mit seinen 87,5 Punkten nicht nur den ersten Platz in seiner Jahrgangsstufe, sondern ist damit sogar Schulbester. In den anderen Jahrgängen belegen Angelina Schlüchter aus der 5e, Shalin Stöber aus der 6c, Leon Klann aus der 9c und Dustin Schuchardt aus der 10a die besten Plätze in ihren Jahrgangsstufen.

FOTO: Alle Teilnehmer des Känguru-Wettbewerbs der MLKS
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Tolle Atmosphäre beim 25. Begegnungsfest der Marler Schulen

„Das jährliche Begegnungsfest zum Antirassismustag ist ein wichtiger Beitrag, den Wunsch der Stadt „Marl hat keinen Platz für Rassismus“ in Kopf und Herzen der Kinder zu säen.“

Mit diesen Worten begrüßte Schirmherr Bürgermeister Werner Arndt die über 300 Kinder aus dem 6. Jahrgang aller Marler Schulen. Siewaren unter dem Motto „Du und ich – wir reichen uns die Hände“ inder Martin-Luther-King-Schule zusammengekommen.

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Und er demonstrierte sofort, dass man das Motto wörtlich nehmen sollte. Er reichte seine Hand der NRW-Staatssekretärin für Integration, Serap Güler, obwohl sie einer anderen Partei als er angehört, und er spornte die Kinder an, es ihm gleichzutun, egal vonwelcher Herkunft, Religion oder Schule jemand ist. „Auch BVB- und Schalke-Fans können sich die Hand reichen.“

Frau Güler hatte als damalige Schülerin der Schule vor 25 Jahren die Idee des Festes mit anderen angestoßen und aktiv das erste Fest mitgestaltet. Deshalb freute sie sich, dass sie als Patin Für das Projekt„Schule ohne Rassismus“ dieses Jahr dabei sein konnte.

In den 30 Workshops „reichten sich dann die Kinder die Hände“,angeleitet von Lehrern und Menschen aus der Zivilgesellschaft. Wichtig war, sich kennenzulernen und miteinander zu sprechen, um Angst vor Fremden abzubauen. Faire Blumen wurden in einem Altenheim verteilt, über Hass im Internet diskutiert, Roboter aus Elektroschrott gebastelt, gebacken und Sport getrieben. Zum ersten Mal wurde in den Gruppen gemeinsam gegessen, was die gute Atmosphäre verstärkte, da man noch einmal anders ins Gespräch kam.

In einer von Uli-Lisa Eisbrenner moderierten Diskussionsrunde mit älteren Jugendlichen, die vor Jahren Teilnehmer des Festes waren, wurde ein Aufruf an Eltern und Politiker besprochen, der sowohl von Werner Arndt, als auch von Serap Güler unterstützt wurde.

Beim Finale präsentierten die Kinder ihre erarbeiteten Tanzchoreographien und Gruppenergebnisse. Lebhafter Abschluss war die Luftballonaktion, mit der die Botschaft des Tages in die Welt gesendet wurde.

Projektwoche der Martin-Luther-King-Schule endet mit der Installation eines Schmetterlingsprojektes                        

Ungewöhnlich ruhig war es in der Aula der Martin-Luther-King-Schule in der letzten Stunde vor den Ferien. Nathanael aus der Klasse 10 C berichtete über die Lebensgeschichte der Kinder Korn. Heinz Korn, geboren am 12.02.1936 in Dorsten, 1938 mit seiner Familie nach Belgien geflohen, von dort am 30.10.1942 nach Auschwitz deportiert. Am 03.11.1942 ermordet in den Gaskammern von Auschwitz. Er war Marler Bürger und mit seiner Schwester Pia eines der 38 Kinderschicksale, das von Schülern der Martin-Luther-King-Schule in einer bewegenden Veranstaltung der ganzen Jahrgangsstufe 10 vorgestellt wurde.

Eine Woche zuvor waren 20 Jungen und Mädchen der Jahrgangsstufe 10 und 11 zur Gedenkstättenfahrt in Auschwitz. Die Schüler hatten sich an einem Seminartag auf die Fahrt vorbereitet. Insbesondere über das Schicksal der Kinder im Nationalsozialismus wollten sie mehr erfahren. Dabei war es hilfreich, dass ein Kontakt zum Schmetterlingsprojekt der jüdischen Akademie in San Diego hergestellt werden konnte. Es hat sich zum Ziel gesetzt, weltweit für jedes der 1,5 Millionen getöteten jüdischen Kinder einen Schmetterling zu bemalen.